Du kennst dein Muster, hast Bücher gelesen, Podcasts gehört, vielleicht schon eine Therapie gemacht, Du weißt, woher es kommt und trotzdem bist Du wieder mittendrin in dem beschissenen Gefühl „überreagiert“ zu haben.
Das ist kein Versagen.
Das ist genau der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen.
Was die Studie zeigt
In meiner Studie geben die Teilnehmenden an, Eigenverantwortung für ihre innere Entwicklung zu übernehmen (im Durchschnitt 7,9 von 10 Punkten).
Das ist meiner Meinung nach außergewöhnlich hoch.
Trotzdem beschreiben dieselben Menschen starke, anhaltende emotionale Muster und Reaktionen, die sich größer anfühlen als die Situation eigentlich ist. Da kommt das Gefühl, festzustecken, obwohl man es doch bereits viel besser weiß.
Warum Wissen nicht reicht
Emotionale Muster entstehen nicht auf der Ebene des Denkens, sie entstehen auf der Ebene der frühen, wiederholten Erfahrung. Dabei handelt es sich um Schlussfolgerungen, die ein Kind zieht, bevor es Worte dafür hat.
Und auf dieser Ebene hilft leider kein noch so gutes Buch, weil Bücher einfach kognitiv wirken und Muster im Nervensystem gespeichert sind.
Du kannst dir also hundert Mal sagen: „Ich weiß, warum ich so reagiere“, aber im nächsten Moment steckst Du trotzdem wieder mittendrin in dem negativen Gefühl.
Was echtes Verstehen bedeutet
Echtes Verstehen ist mehr als die kognitive Einsicht. Es bedeutet das Begreifen, woher ein Muster kommt, was es einmal geschützt hat, warum es damals sinnvoll war und warum es heute nicht mehr nötig ist.
Dieser Schritt verändert die Beziehung zum Muster.
Aus Kampf wird Verständnis und aus Kontrolle wird schlussendlich Wahrnehmung.
Das nenne ich Selbstverständnis und Selbstverständnis ist die Basis, auf der Veränderung wirklich entstehen kann. Wenn du diesen Schritt machen möchtest, findest du mehr über die Neusicht-Analyse auf meiner Website.

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