Wir werden nicht nur durch unsere eigene Geschichte geprägt, sondern auch durch die Generation, in der wir aufgewachsen sind.

Was die Studie zeigt

In meiner Studie mit 77 Teilnehmenden zeigen sich klare generationsspezifische Muster:

Boomer (vor 1965): „Man kann niemandem vertrauen“ – 50%

Generation X (1965–1980): „Ich bin nicht gut genug“ – 44%

Millennials (1981–1996): „Ich muss leisten, um geliebt zu werden“ – 32%

Generation Z (1997+): „Ich muss perfekt sein“ – 50%

Woher diese Muster kommen

Boomer wuchsen in einer Zeit auf, in der Funktionieren Pflicht war, Emotionen als Schwäche galten und Vertrauen oft Verletzbarkeit bedeutete.

Gen X erlebte häufig emotional distanzierte Eltern, sowie gesellschaftliche Umbrüche und lernte: „Verlass dich auf niemanden außer dich selbst“.

Millennials wurden mit hohen Erwartungen groß. Hier war Leistung der Schlüssel zur Zugehörigkeit.

Gen Z wächst in einer Zeit auf, in der alles öffentlich ist und somit Perfektion der neue Schutz vor Scham ist.

Was alle Generationen verbindet

Trotz aller Unterschiede:

Die Grundbedürfnisse bleiben bei allen Generationen gleich: Sicherheit, Zugehörigkeit, Vertrauen sowie Anerkennung.

Was sich unterscheidet, ist allerdings die Form, das Bedürfnis bleibt jedoch immer gleich.

Was das für dich bedeutet

Wenn du dein Muster verstehen möchtest, hilft es, auch den generationellen Kontext zu kennen. Sie kann dir als Erklärung dienen und da Verständnis der erste Schritt zu Veränderung ist, ist das ein sehr hilfreiches Unterfangen.

Wille und Disziplin reichen nicht, Du musst Dich im gesamten Kontext verstehen. Mehr über generationelle Prägungen findest du in meiner Neusicht-Analyse.


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