Was triggert Menschen am stärksten?

Ich habe bisher 77 Menschen anonym befragt und die Antworten haben mich etwas überrascht.

Die Top 5 der häufigsten Trigger

1. Ungerechtigkeit – 64%

2. Ablehnung – 51%

3. Kontrollverlust – 51%

4. Ignoriert werden – 46%

5. Konflikte – 41%

Es dominieren aktuell Themen rund um Fairness, Zugehörigkeit und Kontrolle.

Was alle fünf Trigger gemeinsam haben

Ungerechtigkeit erschüttert das Vertrauen in die Welt.

Ablehnung erschüttert das Vertrauen in Beziehungen.

Kontrollverlust erschüttert das Vertrauen in das eigene Leben.

Ignoriert werden aktiviert die tiefste Angst: unsichtbar zu sein.

Konflikte bedrohen die Zugehörigkeit.

Das gemeinsame Thema: Sicherheit.

Unsere Trigger sind keine zufälligen Reaktionen, sie sind das Ergebnis eines Systems, das gelernt hat, bestimmte Situationen als gefährlich einzuordnen.

Warum Trigger nicht das Problem sind

Trigger sind keine Fehlfunktion, sie sind Hinweise.

Sie zeigen, wo ein altes Muster noch aktiv ist, wo eine alte Erfahrung noch nicht integriert wurde und wo das Nervensystem heute noch auf „Gefahr – ja oder nein“ prüft.

Sobald wir das verstehen, hören wir auf, gegen uns selbst zu kämpfen.

Was du mit diesem Wissen anfangen kannst

Wenn du das nächste Mal getriggert wirst: Stoppen, atmen und frage dich:

Was wird hier gerade wirklich berührt?

Ist es wirklich diese Situation oder erinnert sie mich an etwas?

Du musst das nicht sofort beantworten, aber die Frage Dir selbst zu stellen ist der erste Schritt. Solltest du tiefer schauen möchten, erfährst du mehr über die Neusicht-Analyse auf meiner Website.

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